Elektrifizierung Südbahn

Die Südbahn ist heute eine der wenigen zweigleisigen Hauptstrecken in Deutschland, die noch nicht elektrifiziert ist. Mit der Elektrifizierung wird die Fahrt auf der Südbahn deutlich schneller – dadurch haben Fahrgäste aus den Regionen Bodensee und Oberschwaben deutlich besseren Anschluss an die Fernbahnstrecke Stuttgart–Ulm–Augsburg. Für die Anwohner entlang der Strecke bedeuten elektrisch betriebene Züge weniger Lärm- und Schadstoffemissionen.

Im Zusammenhang mit den Bauarbeiten sind auch Einschränkungen im Zugverkehr unumgänglich. Es kommt zu Streckensperrungen im mehreren Etappen, bei denen Ihnen die Bahn einen Schienen-Ersatzverkehr anbietet.

Die Streckensperrungen im Überblick

So funktioniert der Ersatzverkehr

  • IRE / RB

Die IRE-Züge aus Stuttgart werden über Ulm nach Neu-Ulm weitergeleitet; RB-Züge aus Stuttgart enden fahrplangemäß am Ulmer Hauptbahnhof.

  • Express-Busse ab ZUP

Am Neu-Ulmer ZUP ( über dem Bahnhof Neu-Ulm ) starten SEV Express-Busse, die ohne Halt bis Laupheim Stadt und West fahren ( Fahrtzeit: ca. 40 Minuten ).

  • Busse ab Haltestelle Schillerstraße

An der Haltestelle Ulm Schillerstraße ( am westlichen Ende des Bahnhofstegs ) starten SEV Busse mit Halt an den Haltestellen Donautal/Erbacher Straße (Höhe IG Donautal) und Erbach Bahnhof bis Laupheim Stadt und West.

  • Weiter Richtung Bodensee

Ab Laupheim West verkehren IRE-Züge bis Lindau und RB-Züge bis Friedrichshafen. 

Aktuelle Fahrpläne

Als pdf-Datei

Die Fahrplantabellen des Ersatzverkehrs können Sie hier herunterladen:

Per APP oder im Internet

Die Fahrpläne des Ersatzverkehrs sind in der elektronischen Fahrplanauskunft
unter www.bahn.de oder www.ding.eu abrufbereit; nutzen Sie auch die DING App oder den DB Navigator, damit Sie über Ihre Fahrtzeiten informiert sind.

Gedruckt

Die BAHN wird im Lauf des Juli einen gedruckten Baustellenfahrplan herausgeben und in den Zügen der Südbahn verteilen.

Mehr zum Bauprojekt

… wie Hintergrundinfos, Bilder und aktuelle Zeitpläne gibt’s im BauInfoPortal der Bahn unter bauprojekte.deutschebahn.com/baden-w 

Tarifliche Hinweise für Jahreskartenbesitzer

Kündigung
Falls Sie zur Ansicht gelangen, dass der Schienen-Ersatzverkehr keine passenden Angebote für Sie bereit hält und dass Sie sich in der Zeit der Sperrungen mit anderen Mitteln fortbewegen wollen, dann kündigen Sie bitte bis zum 15. des Vormonats Ihre Jahreskarte bei Ihrer Ausgabestelle (nicht vergessen, bei der Ausgabestelle die restlichen Abo-Abschnitte bzw. bei Einmalzahlung den Fahrschein
abzugeben).

Nachzahlung
Die tarifliche Regelung, nach der Sie eine Nachzahlung leisten müssen, wenn Sie während der ersten 12 Monate der Laufzeit Ihrer Jahreskarte (bzw. Job- oder Profitickets) kündigen, entfällt, wenn Sie als Kündigungsgrund die „Änderung des Leistungsangebots während der Bauphase“ angeben.

Pause
Die Möglichkeit, die Jahreskarte zu „pausieren“, den Fahrschein also bei der Ausgabestelle zu hinterlegen, ist tariflich nicht vorgesehen und birgt viele praktische Schwierigkeiten – z. B., wenn die Sperung länger/kürzer dauert als geplant oder wenn Sie als Jobticket-Nutzer Zuschusszahlungen Ihres Arbeitgebers erhalten.

Teilstrecke
Wenn Sie nur eine Teilstrecke, für die Ihre Jahreskarte gilt, kündigen wollen, dann teilen Sie das bitte Ihrer Ausgabestelle mit – Sie erhalten dann auf Wunsch einen Fahrschein für die Strecke ausgestellt, die Sie weiter mit Bahn oder Bus nutzen wollen.

Wiedereinstieg
Zum Ende der ersten Bauphase können Sie selbstverständlich wieder in einen Jahreskartenvertrag einsteigen – z. B. über das Online-Bestellformular unter www.ding.eu > Fahrscheine kaufen (Bestellfrist 15. des Vormonats)